von Michael Andersson
Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgren-Schule informieren sich über das Ehrenamt
Innerhalb der Projekttage unserer Schule beschäftigten sich einige Schülerinnen und Schüler mit dem Ehrenamt. Dabei lernten sie, was Ehrenamt überhaupt ist und wie viele Menschen eigentlich regelmäßig unentgeltlich anderen helfen und damit unsere Gesellschaft zusammenhalten. Nicht umsonst wird am 23.05.2026 der nationale Ehrentag gefeiert!
Dass Helfen sogar Spaß machen und glücklich machen kann, schauten sich die Schülerinnen und Schüler in der direkten Möllner Umgebung an.
Am ersten Tag der dreitägigen Projektwoche besuchten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam das Möllner Tierheim. Sie lernten dabei, welche Probleme entstehen, wenn Tiere überzüchtet, ausgesetzt oder falsch behandelt werden, aber auch, wie groß der Bedarf an Futter und Energie ist und dass Hygiene einen großen Teil der Arbeit ausmacht. Als Helferin oder Helfer kann man das Tierheim unterstützen, indem man mit Katzen kuschelt, mit Hunden spazieren geht, einfach überall mit anpackt oder bei Festen und Spendensammlungen hilft. Dass eine freundliche Mitarbeiterin sich trotz der vielfältigen Aufgaben Zeit für die Schülerinnen und Schüler nahm, um uns geduldig und anschaulich alles zu erklären, ist einfach toll!
Am zweiten Tag besuchten die Schülerinnen und Schüler das Seniorenheim Uhlenspeegel, quasi in unserer Nachbarschaft. Auch hier wurden wir freundlich aufgenommen und konnten direkt mithelfen. Die Schülerinnen und Schüler deckten die Frühstückstische ab und sangen und spielten gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Hauses. Auch hier nahmen sich die Mitarbeiterinnen viel Zeit, um ihre Aufgaben und das Leben im Seniorenheim zu erklären. Auffällig war dabei, wie freundlich und froh die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihrer Arbeit nachgingen und wie viel Energie in die Gestaltung einer abwechslungsreichen Woche gesteckt wird. Trotzdem wurde klar, dass das Ehrenamt an diesem Ort eine wichtige Rolle spielen kann, um der Einsamkeit einzelner Seniorinnen und Senioren entgegenzuwirken.
Am dritten Tag unterstützten die Schülerinnen und Schüler Zweitklässler der Till-Eulenspiegel-Schule Mölln beim Lesenlernen. Auch hier wurde schnell klar, dass man als Lesepatin oder Lesepate viel erreichen und helfen kann. Unsere Schülerinnen und Schüler stellten fest, wie viel Zeit und individuelle Zuwendung ein Leselernprozess benötigt, aber auch, wie schnell man Fortschritte erzielen kann, wenn richtig unterstützt wird. Auch hier möchten wir uns für die unkomplizierte und kollegiale Zusammenarbeit mit der Till-Eulenspiegel-Schule bedanken.
Am Ende bleiben für unsere Schülerinnen und Schüler unvergessliche Erinnerungen und Erfahrungen, die nur möglich waren, weil die angesprochenen Einrichtungen uns mit offenem Herzen ihre Türen geöffnet haben. Danke!